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UNSERE

Unser erster Zwischenstopp war Innsbruck. Dort besichtigten wir das berühmte Goldene Dachel, das mit seinen 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln beindruckend in der Sonne glänzte. In Gruppen durften wir dann die Stadt erkunden und auch ein wenig shoppen. Von 1- Euro-Läden bis hin zu edlen Rolex-Shops war alles mit dabei. Nach ca. 1,5 Stunden sind wir weiter zu unserem Jugendhotel in das Dörfchen Natz gefahren, das ca. 10 km von Brixen entfernt, auf knapp 800 Metern in der Höhe liegt. Unsere Unterkunft, die wir nach unserer Ankunft sogleich erkundeten, war sehr modern, mit Outdoor-Pool, einem großen Garten, einem Volleyball- und Fußballplatz, einer Spielwiese mit Hängematten zum Ausruhen. Hinter dem Hotel gab es sogar Hasen, was nur einige von uns wussten und wir sind uns sicher, dass wir noch lange nicht alles entdeckt haben, was der Ort zu bieten hat. Meistens waren wir im Freien unterwegs. Einige von uns aber vergnügten sich zeitweise auch mit Kickerspielen im Innenraum. Und die herrlichen Balkons vor unseren Zimmern waren ebenfalls geeignete Aufenthaltsbereiche, wo wir uns trafen und Gute-Laune-Musik hörten. Das Wetter war einfach herrlich und abends gab es öfters mal ein kleines Gewitter, das die hochsommerlichen Temperaturen etwas herunter kühlten. Mit unseren Zimmern waren wir zufrieden, da jeweils nur 3-4 Schüler darin untergebracht waren und wir dadurch auch Rückzugsmöglichkeiten hatten. Das erste Abendessen fand um 18 Uhr statt und ließ uns wirklich staunen. Es gab ein großes Salatbuffet, von dem man sich nehmen konnte, so viel man wollte. Besonders der Kartoffelsalat war einzigartig! Als Vorspeise gab es dann Lasagne oder Spaghetti Bolognese und als Hauptgang wurden uns ebenfalls meist 2 Gerichte serviert, von denen eines leckerer war, als der andere. Der Nachtisch bestand aus feinen Südtiroler Spezialitäten, Blätterteiggebäck, Eis…. Alles in Allem war es ein Paradies an kulinarischen Leckereien! Am ersten Abend spielten wir dann noch gemeinsam im Gruppenraum. Besonders Werwolf und Tabu sorgten für viel Gelächter und dann ging es, müde und glücklich von den Erlebnissen des Tages, gegen 10 Uhr aufs Zimmer, wo wir es uns bis zur Schlafenszeit gemütlich machten.

Am Dienstag fuhren wir in den Hochseilgarten, was für einige doch eine große Hürde war.. ob es an unseren vollen Mägen lag? Auch das Frühstücksbuffet war ja wieder wirklich eine Wucht gewesen! Jeder von uns schaffte am Ende doch noch ca. 2 Parcours und 2 Schüler über 16 durften mit Herrn Hirner sogar einen Teil der schwarzen Route machen, bis sie irgendwann abgeseilt wurden, da wir ja noch nach Brixen wollten und der Parcour so anspruchsvoll war, dass sie vermutlich den ganzen Tag dafür gebraucht hätten. Brixen ist eine sehr schöne Stadt, wo wir etwas Zeit für uns hatten, um uns in Ruhe den Ort anzusehen und das leckere italienische Eis zu genießen. Abends schauten wir uns dann einen Film über Reinhold Messmer an. Am Mittwoch ging es ins Ötzi-Museum nach Bozen, wo wir noch vor der regulären Öffnungszeit eine spannende Führung erhielten. Wusstet Ihr, dass die älteste  erhaltene Unterhose Europas bei Özti zu finden ist oder dass Ötzi nur knapp 90 Meter neben der österreichischen Grenze gefunden wurde? Seine Geschichte ist jedenfalls unglaublich spannend!

Nach dem Museumsbesuch ging es von Bozen aus mit der Gondel hinauf nach Klobenstein und dann weiter mit der Zahnradbahn in Richtung Erdpyramiden. Das letzte Stück mussten wir uns dann noch erwandern. Es war sehr heiß und wir waren am Abend rechtschaffen müde. Daher bekamen wir, statt Hüttenabend, einen freien Abend, an dem wir tun und lassen konnten, was wir wollten. Einige machten Sport, andere holten Schlaf nach und wieder andere chillten auf ihren Zimmern.

Am Donnerstag machten wir einen Ausflug zur Franzenfeste, einer ehemaligen Talsperre der Habsburger, heutiger Sitz des Tiroler Landesmuseums und Ausstellungsort des  Brenner-Basis-Tunnel-Projekts. Nach einem 30 – minütigen Film haben wir mehr über den BBT und seinen Bau erfahren und konnten uns noch eine kleine Ausstellung dazu ansehen. Danach ging es weiter mit dem Bus ins Bergwerk Ridnaun. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Ortes und die Arbeiten dort. Im Berg ging es Station für Station durch die Geschichte des Bergbaus und am Ende waren wir, ohne es zu bemerken, im Dunkeln einen Kreis gelaufen.

Nach einem fantastischen letzten Abendessen in unserem Jugendhotel Natz, erholten wir uns ein wenig und gingen dann gegen 21 Uhr zu einem Grillplatz am Rand des Dorfes, wo bereits ein Feuer brannte und Stockbrot in einem riesigen Eimer für uns bereitgestellt war. Oberhalb der Grillstelle entdeckten wir einen Felsen mit kleineren Sitzgelegenheiten, wo wir bei Sonnenuntergang ins Tal hineinschauen konnten und es war einfach nur traumhaft! Am Freitag hieß es dann: Packen, Zimmer kehren und den Bus beladen. Dann ging es auch schon mit unserem Bus und dem wohl coolsten Busfahrer aller Zeiten, zurück nach Hause, wo wir am 4.Juli, gegen 14.45 Uhr ankamen. Die Erinnerung an eine wunderbare Klassenfahrt und ganz besonders an unsere tolle Gemeinschaft bleiben zurück. Es war unsagbar schön!

 

Autor:innen: Wolke, Lisa und die Klasse 9a
GS SEK I BG GTB

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